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WESEN

STECKBRIEF

  • Herkunft: Südafrika

  • Gruppe: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

  • Größe: Rüde 63,5–68,5 cm, Hündin 61–66 cm

  • Gewicht: Rüde ca. 36,5 kg, Hündin ca. 32 kg

  • Fell und Farbe: kurzhaarig, hellweizenfarben, rotweizenfarben, kleine weiße Abzeichen wie beispielsweise ein Brustfleck oder Flecken an den Zehen sind erlaubt

  • Besondere Kennzeichen: Der Ridge – hierbei handelt es sich um einen Fellstreifen auf dem Rücken, der gegen die eigentliche Wuchsrichtung wächst.

  • Fellpflege: unkompliziert, regelmäßiges Bürsten mit einem Gummistriegel, haart das ganze Jahr über

  • Wesen und Charakter: freundlich, selbstbewusst, Fremden gegenüber eher zurückhaltend, ohne dabei Aggressionen zu zeigen, intelligent, agil

  • Verwendung: Fährtenhund, Schweißhund, Rettungshund, Wachhund, Begleithund, treues Familienmitglied, Jagdhund

  • Lebenserwartung: 9–15 Jahre

ist eine von der FCI (FCI-Gruppe 6 - Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 3 - Verwandte Rassen, ohne Arbeitsprüfung; Standard-Nr. 146) anerkannte Hunderasse die ihre Ursprünge in Afrika (Simbabwe und Südafrika) hat. Der Name Rhodesian Ridgeback setzt sich aus den Wörtern „Rhodesien“, der frühere Name von Simbabwe, und „ Ridgeback“ zusammen. Der Ridge ist das Rassemerkmal des Rhodesian Ridgeback und bezeichnet den umgekehrten Aalstrich auf dem Rücken („back“) des Hundes.

Die Wurzeln des Rhodesian Ridgeback reichen bis zu den Khoi-Khoi-Völkern in Südafrika zurück. Deren Hunde trugen den besagten Ridge auf dem Rücken. Durch Einkreuzung bodenständiger Rassen, entstand der heutige Rhodesian Ridgeback. Die Tiere wurden sowohl als Jagdhunde, als auch als Familien- und Wachhunde eingesetzt. Sie spürten auf weite Entfernungen das Wild auf, warnten rechtzeitig vor Gefahren und beschützten die Siedlungen. Das kann nur eine Rasse leisten, die extrem sensibel auf äußere Einflusse reagiert und ein sensibler Hund reagiert blitzschnell auf äußere Einflüsse. Die ersten Großwildjäger waren von der Leistung des RR begeistert, weshalb die Rasse auch als „Afrikanischer Löwenhund“ bekannt wurde. Der Originalstandard von 1922 basiert auf dem des Dalmatiners.

 

Der heutige RR ist eher als Familien-, Begleit- und Schutzhund zu sehen. Eine jagdliche Verwendung ist eher selten, jedoch durchaus möglich. Sein ausgeprägtes Revierbewusstsein macht ihn zu einem sehr guten Wachhund. Mit seinem sensiblen und einfühlsamen Wesen gilt der RR als nicht einfach erziehbar und gehört in Hände erfahrener, sehr einfühlsamer Hundeführer, die ab dem ersten Tag an ihren Führungsanspruch deutlich machen. Der RR wird oft als eigenwillig und durchssetzungsstark beschrieben. Die Grenzen werden sehr gerne ausgetestet, vor allem wenn Langeweile aufkommt. Häufig fehlt es den Hunden dann an Aufgaben, die nicht nur die Muskulatur, sondern auch die grauen Zellen fordern müssen. Fremden gegenüber ist der Rhodesian Ridgeback eher zurückhaltend und für die Zwingerhaltung eignet er sich nicht, da der Bewegungsdrang von Laufhunden sehr ausgeprägt ist.

Im Jahre 1992 stand der RR auf der sogenannten Rasseliste in Bayern und wurde 2002 wieder entfernt, da keine Gefährlichkeit nachgewiesen werden konnte und die Beißkraft für seien Größe eher durchschnittlich zu sehen ist.

 

Wer passt nun zum RR?

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Der ideale RR-Halter ist bereit über Jahre Entwicklungsarbeit zu leisten. Er führt das Tier gelassen und wohlwollend, ohne körperliche oder geistige Unterdrückung. Harmoniebedürftige Menschen, die sich bereits im Alltag überfordert fühlen, werden mit einem RR nicht glücklich. Idealerweise sind es Menschen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen und viel Zeit und Geduld mitbringen. Jede investierte Minute zahlt sich aber im Gegenzug x-fach aus!

Bon

Appétit!

Wir versuchen unseren Hunden die größtmögliche Abwechselung bei der Fütterung zu geben. Basis bildet dabei das Trockenfutter von Josera, mit dem wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben.  Täglich gibt es frisches Fleisch und gelegentlich auch mal eine Dose Nassfutter.

 

Woran erkennt man, dass es dem Hund geschmeckt hat? Wenn er den Fressnapf einmal quer durch das ganze Haus schleckt. Wir versuchen unseren Hunden die größtmögliche Abwechslung bei der Fütterung zu bieten. Leider reagieren sehr viele Hunde empfindlich auf eine Futterumstellung. Durchfall und Erbrechen sind die Folge, daher sollte man zunächst einen Basis-Speiseplan festlegen, der durch abwechslungsreiche Mahlzeiten zwischendurch ergänzt wird, ohne den Verdauungstrakt des Hundes unnötig zu belasten.

Unsere Welpen werden abwechselungsreich ernährt, um Ihnen den bestmöglichen Start in ein unbeschwertes Hundeleben geben zu können.

 

Kennel: Salisbury Fields | Ingolstadt, BY  85055 | sascha.kneer@gmx.de | Tel: +49 (841) 370 53 971

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